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Aktion Blindflug - Eine Sekunde genügt

Bild Aktion Blindflug - 1 Sekunde genügt
Aktion Blindflug - Eine Sekunde genügt
Wie gefährlich sind Smartphones am Steuer? Mit der Aktion " 1 Sekunde Blindflug" macht das Polizeipräsidium Recklinghausen auf die besonderen Gefahren der Handynutzung deutlich.

Das gilt nicht nur für Autofahrer, sondern insbesondere auch für Fußgänger und Radfahrer. Speziell sie sind als sogenannte „schwache" Verkehrsteilnehmer bei Unfällen besonders gefährdet, da sie sich nicht in der schützenden Hülle eines Fahrzeuges befinden. Eine besondere Form der Ablenkung ist der Handymissbrauch am Steuer. Bei einer repräsentativen Befragung räumten etwa ein Drittel der Teilnehmer ein, während der Fahrt ein Mobiltelefon zu benutzen und sogar Selfies zu schießen. Und etwa 35 % öffnen während der Fahrt am Smartphone soziale Netzwerke oder Messenger-Apps, um zu lesen, zu chatten oder selbst zu senden.


Wie gefährlich dieses Verhalten ist, darauf machte das das Polizeipräsidiums Recklinghausen mit der Aktion „1 Sekunde Blindflug“ aufmerksam. Hierbei wird den Bürgern wird bildlich vor Augen geführt, wie lang die Strecke ist, die ein Fahrzeug bei 50 km/h während einer Sekunde zurücklegt.


Dabei wird mit insgesamt 6 nebeneinander ausgerollten Kunststoffteppichen eine insgesamt 14 Meter lange Fahrbahnstrecke nachempfunden. Zusätzlich werden darauf 4 realistisch große Figuren abgestellt. Eine Sekunde Ablenkung am Steuer bei 50 km/h bedeutet 14 Meter „Blindflug" auf der Straße. Wer bei dieser Geschwindigkeit also 5 Sekunden lang eine Nachricht schreibt, legt in dieser Zeit knapp 70 Meter blind zurück.