Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Kriminalität im Zusammenhang mit der aktuellen Lage in der Ukraine

Handflächen in Landesfarben der Ukraine
Kriminalität im Zusammenhang mit der aktuellen Lage in der Ukraine
Sichere Hilfe erhalten. Sichere Hilfe leisten.
Die Betroffenen erfahren in diesen Tagen unfassbares Leid. Sie müssen flüchten und suchen Schutz in Deutschland. Menschen nehmen weltweit Anteil an ihrem Schicksal. Sie versuchen zu helfen, wo sie können. Genau hier setzen leider auch Kriminelle an: Sie wollen solche Notsituationen und die Hilfsbereitschaft auszunutzen.

Auf dieser Seite informiert die Polizei NRW deshalb Betroffene – Geflüchtete wie auch Helfende – fortlaufend über aktuelle Kriminalitätsformen. Sollten Sie bereits Opfer geworden sein: Erstatten Sie Anzeige bei einer Polizeidienststelle oder online über die Internetwache. In Notfällen wählen Sie den Notruf 110.

 

Weibliche Flüchtlinge aus der Ukraine als potenzielle Opfer von „Menschenhandel“

Grundsätzlich ist Nordrhein-Westfalen kein vorrangiges Zielgebiet für Fälle rund um das Thema Menschenhandel für Tatbeteiligte mit ukrainischer Nationalität. Es gilt jedoch immer: Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten flüchten, sind besonders gefährdet, Gewalt zu erfahren und/oder ausgebeutet zu werden. Die besondere Gefährdung bleibt auch im europäischen Aufnahmeland, und folglich auch in NRW bestehen. Fehlende Informationen zur eigenen rechtlichen Situation können das Risiko erhöhen.

Die wichtigsten Hinweise für Geflüchtete und Helfende finden Sie hier:

 

Phishing-Versuche

Dass Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das LKA NRW warnen vor betrügerischen E-Mails in Zusammenhang mit Ukraine-Krieg zu:

Es ist davon auszugehen dass noch weitere Varianten folgen. Wie sich grundsätzlich vor Phishing-Mails und -Websiten schützen, lesen Sie auf der Seite des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

 

Verbreiten von Fake-News

Es ist davon auszugehen, dass gewisse Personenkreise die derzeitige Situation ausnutzen, um durch die gezielte Verbreitung von Unwahrheiten (sogenannte Fake News) Unsicherheit zu streuen und/oder gewisse politische Strömungen zu unterstützen. Falschmeldungen schüren nicht nur Ängste in der Bevölkerung, sondern heizen beispielsweise auch den fragwürdigen Trend zu Hamsterkäufen an. Ein Problem ist die immense Verbreitung von Inhalten - ohne einen überprüften Wahrheitsgehalt. Wichtig ist es, den Trend des Weiterleitens von Fake-News zu durchbrechen. Wichtige Hinweise für Ihre Handlungssicherheit finden Sie auf der Seite der Polizeilichen Kriminalprävention.

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110