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Schüler unterstützen Präventionsprojekt der Polizei

Gruppenfoto
Schüler unterstützen Präventionsprojekt der Polizei
Jemand liegt leblos in einer Blutlache. Und das nur, weil das Opfer nicht auf den Verkehr, sondern auf sein Smartphone geachtet hatte.

Das Szenario ist eines von 31, das sich Schüler des Max-Born-Berufskollegs Recklinghausen ausgedacht haben. Sie unterstützen mit kreativen Arbeiten das Präventionsprojekt „Sicherheit von Fußgängern im Straßenverkehr“. Die von den Schülern erstellten Motive werden vom 01. April - 08. Mai im Rahmen einer Ausstellung in der Kundenhalle der Sparkasse Vest am Königswall 33 ausgestellt.

 

Als weiteren Kooperationspartner konnte die Vestische Straßenbahnen GmbH gewonnen werden, die drei der Motive in dieser Zeit auf den Monitoren in 130 Bussen zeigt.  

 

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen betonte die Bedeutung des Engagements der Schülerinnen und Schüler. „Gerade die Ablenkung im Straßenverkehr durch Nutzung von Smartphones ist ein großes Sicherheitsrisiko in der heutigen Zeit. Betroffen sind insbesondere junge Menschen. Deshalb ist das Engagement und die Auseinandersetzung mit der Thematik durch die Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Signal.“

 

„Wer unterwegs Nachrichten tippt oder Musik hört, bekommt nicht mit, was um einen herum passiert. Das gilt für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer gleichermaßen. Sekunden der Ablenkung können in einen Unfall mit dramatischen Folgen enden“, so die Polizeipräsidentin weiter. Zudem gefährden nicht nur Geisterradler sich und andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch alle, die rote Ampeln missachten.

 

Die Zusammenarbeit mit dem Max-Born-Berufskolleg, der Vestischen Straßenbahnen GmbH und der Sparkasse Vest ist ein weiterer Baustein des Polizeipräsidiums Recklinghausen, um die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Verkehrs- und Fußgängersicherheit zu sensibilisieren.

 

Der Verkehrsunfallbericht 2018 zeigt, dass es wichtig ist, immer wieder auf das Thema Verkehrssicherheit aufmerksam zu machen. Auch wenn die Zahl der verunglückten Fußgänger im vergangenen Jahr rückläufig war (2017:291, 2018:274), ist die Zahl noch immer zu hoch.

 

Im letzten Jahr starben zudem fünf Fußgänger und drei Radfahrer auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen. Zudem gab es rund 15 Prozent mehr Unfälle mit schwerverletzten Unfallopfern.