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Kooperationsvertrag mit der Hertener Wohnstätten Genossenschaft (HWG)

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Kooperationsvertrag mit der Hertener Wohnstätten Genossenschaft (HWG)
Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen und der Vorstandsvorsitzende der HWG unterzeichneten heute einen Kooperationsvertrag.

Sicherheit ist ein wichtiges Grundbedürfnis aller Bürgerinnen und Bürger. Dabei spielt die Sicherheit in den "eigenen vier Wänden" eine besondere Rolle. Vor diesem Hintergrund haben Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen und der Vorstandsvorsitzender der Hertener Wohnstätten Genossenschaft (HWG), Peter Griwatsch, heute einen Kooperationsvertrag im Polizeipräsidium in Recklinghausen unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist eine Erhöhung der Sicherheitsstandards für Wohnungen der Genossenschaft. Hierzu stellt die HWG bis 2018 jährlich zunächst 20.000 Euro bereit. Nach Beratung durch die Polizei können Mieter der HWG einen Antrag auf Förderung von Sicherungsmaßnahmen stellen und erhalten nach Durchführung der Arbeiten durch eine zertifizierte Fachfirma 50% der anfallenden Kosten (maximal 400 Euro). Die HWG betreut rund 1.100 Wohneinheiten.

"Ich freue mich, dass wir mit der HWG eine weitere Wohnungsbaugesellschaft als Kooperationspartner gewinnen konnten. Der Kampf gegen Wohnungseinbruch und die Bemühungen für einen verbesserten Einbruchschutz sind zentrale Anliegen des Polizeipräsidiums Recklinghausen. Bereits jetzt bleibt es bei fast jedem zweiten Wohnungseinbruch beim Versuch. Zusätzliche Sicherungen halten die Täter von der weiteren Tatbegehung ab", erklärt Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.


Gemeinsam können wir mehr erreichen

"Gemeinsam können wir mehr erreichen", ergänzt Peter Griwatsch, Vorstandsvorsitzender der HWG. Dass seine Mieter vor Einbrechern geschützt sind, ist ihm wichtig: "Wir achten bereits seit Jahren darauf, an gefährdeten Stellen wie etwa im Erdgeschoss besonders sichere Fenster zu verbauen. Darüber hinaus versuchen wir auch, bei unseren Mietern das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie man Einbrüche noch verhindern kann - etwa, indem man die Fenster nicht auf Kipp lässt und in der Nachbarschaft auf ungewöhnliche Vorkommnisse achtet."

Die kriminalpräventive Gestaltung des Wohnraums, aber auch die Optimierung der Sicherungstechnik sowie das sicherheitsbewusste Verhalten der Bürgerinnen und Bürger stellen ganz wesentliche Aspekte einer erfolgreichen Präventionsarbeit zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen dar. Wohnungseinbrecher haben es immer eilig. Je schwieriger es für sie ist, Sicherungsmaßnahmen zu überwinden, desto eher geben sie auf. Dabei kann der Einbruch in die eigene Wohnung für Geschädigte nicht nur einen materiellen Verlust bedeuten. Auf Viele wirkt er besonders belastend. Dies hat oftmals eine Beeinträchtigung der Lebensqualität, bis hin zur Wohnungsaufgabe, zur Folge.

 

Nutzen Sie das kostenlose Beratungsangebot der Polizei

Abschließend stellt Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen fest: "Durch das kostenlose polizeiliche Beratungsangebot kann sich jeder schnell und umfassend informieren! Besserer Einbruchschutz muss nicht immer aufwendig sein. Jeder Mieter oder Eigentümer kann unter Umständen schon mit relativ geringem technischen Aufwand entscheidend zur Verbesserung des Einbruchschutzes beitragen."

Für das Polizeipräsidium Recklinghausen ist es nach der Unterzeichnung mit Vivawest 2014 die zweite Kooperationsvereinbarung mit einer Wohnungsbaugesellschaft. "Der Kooperationsvertrag mit Vivawest hat sich bewährt und wird von beiden Seiten mit Leben gefüllt. Ich bin überzeugt davon, dass dieses auch bei der Vereinbarung mit der HWG der Fall sein wird", so Friederike Zurhausen.