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Raser im Fokus der Polizei

Sicherstellung eines Fahrzeugs im Rahmen einer Kontrolle in Herten, ehemaliges Zechengelände Schlägel & Eisen.
Raser im Fokus der Polizei
Die Bekämpfung der Raser- und illegalen Tuningszene ist ein Arbeitsschwerpunkt der Polizei Recklinghausen. Zur Entdeckung und Unterbindung von illegalen Straßenrennen finden regelmäßig Schwerpunktkontrollen statt.

"Personen, die die Straßen als Rennstrecke oder zur Selbstinszenierung missbrauchen, haben im öffentlichen Verkehrsraum nichts zu suchen. Wer rast und sich somit rücksichtslos verhält, der gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Gegen Raser gehen wir unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten konsequent vor", sagt Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.

Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2017 gelten Kfz-Rennen nicht mehr als Ordnungswidrigkeit, sondern als Straftat. Passiert ein tödlicher Unfall während eines verbotenen Rennens, kann der Fahrer sogar wegen Mordes angeklagt werden. Zu Verhinderung eines derartigen rücksichtslosen- und verantwortungslosen Verhaltens erhöht die Polizei den Kontrolldruck in den Städten.

In der Nacht zum 27. Februar kontrollierte die Polizei in verschiedenen Städten, insbesondere in Recklinghausen, Herten und Bottrop.
Die Schwerpunktkontrollen endeten mit folgendem Ergebnis:

  • 171 Fahrzeuge überprüft;
  • 3 Fahrzeuge sichergestellt;
  • insgesamt 39 Verstöße festgestellt: davon 30 Verwarnungsgelder (u.a. Verstoß Geschwindigkeit, Verstoß Gurtpflicht), außerdem acht Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen (u.a. Erlöschen der Betriebserlaubnis) und bei einem Fahrer besteht der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss gefahren ist.
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